Welche Schadstoffe können in alten Häusern sein?
Ein Gebäude produziert nicht erst im Betrieb Emissionen, sondern bereits zuvor: bei der Produktion von Baumaterialien, bei deren Transport und auf der Baustelle. Diese Emissionen werden als „graue Energie“ bezeichnet – und die steckt auch in bestehenden Fassaden. Wird eine Fassade erhalten, bleibt die schon eingesetzte Energie gebunden. Zugleich müssen weniger neue Materialien hergestellt, transportiert und verbaut werden. Emissionen, die beim Rückbau und bei der Entsorgung entstehen würden, werden ebenfalls eingespart. Eine Sanierung kann die Lebensdauer einer Fassade verlängern und an heutige Anforderungen anpassen: Der Wärmeschutz kann verbessert, die Dauerhaftigkeit erhöht und die gestalterische Qualität weiterentwickelt werden. Was schon da ist wird ergänzt, umgebaut oder neu interpretiert. Deshalb ist die Arbeit mit dem Vorhandenen eine kluge Lösung.

Daher, und weil Schriften verschiedenen Ansprüchen zu genügen, verschiedene Funktionen zu erfüllen haben, kann eine bestimmte Schrift nicht generell als gut oder schlecht, als brauchbar oder unbrauchbar taxiert werden. Schriften für Mengensatz unterliegen anderen Kriterien als Schriften für Headlines auf Plakaten und in Anzeigen, für Buchumschläge, für dekorative Zwecke. Schwer lesbare Schriften, sparsam und gekonnt eingesetzt, können die Aufmerksamkeit des Lesers (des Betrachters) gefangen nehmen, ihn schockieren, provozieren und damit zu genauerem Hinsehen und zur Aufnahme der übrigen Bild- oder Textinformation verleiten. Welche Schriften für die verschiedensten Werbeaufgaben verwendet werden sollen, ist eine Frage, die der Gestalter von Fall zu Fall zu lösen hat.
Unsere Buchstaben sind langsam gewachsen.. Sie haben sich im Laufe der Zeit der jeweiligen Schreibtechnik, dem Schreibwerkzeug, dem Beschreibstoff, den Fertigungstechniken, dem herrschenden Stilgefühl angepasst – weniger in ihrer Grundstruktur als in den Details. Die Veränderungen haben sich meistens unmerklich und über längere Zeiträume hin voll zogen. Jede Rezeption von Schrift – also auch von Typografie – erfolgt auf zweierlei Art: erstens als eigentliches Lesen, d.h. als Umsetzung der gesehenen Buchstabenfolgen in Gedanken, zweitens aber als (meist nicht bewusst wahrgenommenes) bildhaftes Sehen, das Assoziationen mit früher Gesehenem auslöst und Gefühle wachruft. Daher, und weil Druckschriften verschiedenen Ansprüchen zu genügen, verschiedene Funktionen zu erfüllen haben, kann eine bestimmte Schrift nicht generell als gut oder schlecht, als brauchbar oder unbrauchbar taxiert werden. Schriften für Mengensatz unterliegen anderen Kriterien als Schriften für Headlines auf Plakaten und in Anzeigen, für Buchumschläge oder für dekorative Zwecke. Schwer lesbare Schriften, sparsam und gekonnt eingesetzt, können die Aufmerksamkeit des Lesers (des Betrachters) gefangen nehmen, ihn schockieren, provozieren und damit zu genauerem Hinsehen und zur Aufnahme der übrigen Bild- oder Textinformation verleiten.